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Voraussetzungen

Wer ist für die Rettungshundearbeit geeignet?

Mitmachen kann jeder - auch ohne Hund. Wer jedoch lediglich eine sinnvolle Beschäftigung für seinen Hund sucht, ist bei uns falsch. Was für den Hund Spiel und Spaß ist, hat einen ernsten Hintergrund: In der Rettungshundestaffel geht es darum, Menschenleben zu retten und darauf gefasst zu sein, mitten in der Nacht bei Wind und Wetter stundenlang in den Einsatz zu gehen.

Welche Voraussetzung muss der Mensch mitbringen?

Nicht nur der Hund durchläuft eine lange und aufwändige Ausbildung, auch der Mensch muss als ausgebildeter Sanitäter im Notfall wissen, was zu tun ist. Im finsteren Wald muss er sich zurecht finden und über Funk nachgeforderten Einsatzkräften die genaue Position mitteilen können. Körperliche Fitness und psychische Belastbarkeit sind Grundvoraussetzungen.

Welche Rasse ist geeignet?

Egal ob Mischling oder Rassehund sind prinzipiell alle Hunde für die Ausbildung zum Rettungshund geeignet. Nicht ausgebildet werden sogenannte Listen- bzw. Kampfhunde. Einige Grundvoraussetzungen gibt es ausserdem: Der Hund muss freundlich gegenüber allen Menschen sein, er sollte nicht zu klein sein, da er auch durch dichtes Unterholz seinen Weg finden muss - nicht zu groß, da er vom Hundeführer ggf. getragen wird, wenn ein Zaun oder Hindernis den Weg versperrt. Für die Flächensuche ist ein ausgeprägter Jagdtrieb hinderlich, da bei der freien Suche das ein oder andere Wild den Weg kreuzen kann. Auch dann darf der Rettungshund sich nicht von seiner Aufgabe ablenken lassen. Im Bereich Mantrailing ist die Spurtreue der Jagd- und Vorstehhunde wiederum von Vorteil. Da Mantrailer an der Leine geführt werden, ist hier die Gefahr nicht gegeben, dass der Hund dem Wild folgt, jedoch darf auch der Mantrailer sich nicht von einer verlockenden Wildfährte ablenken lassen, sondern muss weiter der Fährte der vermissten Person folgen.